Curriculum Vitae


Dr. med. Peter Ohnsorge

  1966 – 1971 Studium der Humanmedizin an den Universitäten Münster, Wien, Köln. Staatsexamen 1971 in Münster und Promotion in Köln.
  Ärztliche Fortbildung in den Fächern Chirurgie, Innere Medizin und Kinderheilkunde, Allgemeinmedizin, Anästhesiologie und Intensivmedizin.
  Facharztweiterbildung in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde an der Universität Würzburg.
  Nach Facharztanerkennung als Hals-Nasen-Ohrenarzt fakultative Weiterbildung zu den Zusatzbezeichnungen Allergologie, Umweltmedizin und Akupunktur.
  Seit 1981 in eigener Praxis für HNO-Heilkunde in Würzburg niedergelassen mit den Schwerpunkten Allergologie, Umweltmedizin und bis 2006 belegärztlicher operativer Tätigkeit.
  Seit 1985 intensive Betreuung umwelterkrankter Patienten und wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet. Umfangreiche Vortragstätigkeit und Publikationen im Bereich Allergologie und Umweltmedizin.
  Seit 1993 als Ausrichter, Dozent und Tutor in berufsbegleitender, ärztlicher, umweltmedizinischer Weiterbildung tätig.
  1999 – 2002 Organisation und Durchführung einer ärztlichen Weiterbildung „Umweltmedizin“ in Luxemburg auf Anforderung des Staates Luxemburg.
  1999 – 2002 war ich als wissenschaftlicher Beirat in der MCS-Studie am Robert-Koch-Institut, Berlin involviert.
  1999 – 2003 führte ich im Auftrag des Bundesministeriums Umwelt eine wissenschaftliche Arbeit (AZ 122-1720/48) innerhalb des „Aktionsplans Umwelt und Gesundheit“ durch. In dieser wissenschaftlichen, prospektiven, randomisierten und kontrollierten Studie konnte erfolgreich die Verbesserungen gesundheitlicher Effekte eines umweltmedizinisches Therapiekonzeptes für MCS nachgewiesen werden. Diese therapeutischen Strategien wurden danach weiter verbessert.
  Gründungsmitglied des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner und bis 2005 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied.
  Seit 1999 Mitarbeit im Netzwerk  (NEHAPE) „Kind und Gesundheit” mit Teilnahme an der
  1999 bis 2010 Teilnahme an den europäischen Ministerkonferenzen für Umwelt und Gesundheit in London, Budapest sowie Parma.
  2003 Gründungsmitglied der „European Academy for Environmental Medicine“ und seitdem geschäftsführender Vorstand.
  Seit 2005 wissenschaftlicher Beirat des Journals „Medycyna Srodowiskowa“, herausgegeben von der polnischen Organisation für Umweltmedizin zusammen mit dem Institut für Arbeitsmedizin und Umwelt-Gesundheit.
  2006 – 2013 Mitglied im Executive-Board von HEAL (Health and Environment Alliance) Brüssel.
  Seit 2012 Mitglied im Ececutive Board von ECERI (European Cancer and Environmental Research Office), Brüssel.
  Politische Arbeit auf europäischer Ebene. Einbringung umweltmedizinischen Sachverstandes in die NGO-Arbeit von EEN (EPHA Environmental Network) und EEB (European Environmental Bureau). Schwerpunkthemen: Europäische Chemikalienpolitik (REACH) and „Mercury Strategy“ (u.a. Amalgam).
  Teilnehmer und Mitinitiator des gemeinsamen „Runden Tisches Umweltmedizin“ des Bundesministeriums für Gesundheit und Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
  2013 Mitarbeit als externer Sachverständigen in der Arbeitsgruppe „umweltmedizinische Versorgung“ der Kommission Umweltmedizin am Robert Koch-Institut.

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